Blubb….

29 Jul

… nein kein Blubb… halt Blog… 

 

Eigentlich weiss ich gar nicht wo ich anfangen soll, oder mit was… 

… was ich weiss ist, das da mal was raus muss, sonst platzt der Knoten der Selbstbeherrschung,

mit so einem nachhaltigen Knall, das wohl meine Enkel noch davon erzählen …

 

Und trotzdem ist es nicht einfach einen Anfang zu finden… 

… nicht weil mir die Worte fehlen, nur der Anfang um es neutral auf den Punkt zu bringen,

wenn ich mich denn entschieden habe, womit ich denn anfange…

 

… Kaffeepause … und dann will ich mal ….

 

Es ist doch so, das wir uns in unserem Leben für das ein oder andere entscheiden.

Wir überlegen, schätzen ab und über einen mehr oder weniger langen Zeitraum finden wir unsere Entscheidung.

Einige Dingen sind Dinge die nur uns betreffen, die wir vor niemanden rechtfertigen müssen,

weil sie einzig und allein unser sind.

Und dann sind da die Dinge,

die wir entscheiden,

in Zusammenhang mit verschiedenen Gegebenheiten,

mit anderen Menschen.

 

Es wird eine Entscheidung getroffen, 

langes abwägen, bis man sich durch gerungen hat.

Es geht eben nicht um eine Kleinigkeit, die man nachher wieder grade biegen kann.

Es ist etwas mit langfristigen und weit reichenden Konsequenzen.

Es ist eine der Entscheidungen, die nicht nur einen allein betrifft.

Doch mit der Entscheidung ist keine direkte Umsetzung verbunden,

es ist etwas von jenen Dingen die ihre Zeit brauchen.

Irgendwann entsteht Druck,

weil der andere mit der Entscheidung befasste ihn erzeugt.

Es wird krampfhaft nach Ursachen gesucht,

die das Ergebnis der Entscheidung verhindern.

Es wird geredet, es gibt Fehlschläge,

es folgen weitere Gespräche,

Abklärung von Ursachen,

die Bestätigung, 

das eigentlich alle Vorraussetzungen gegeben sind,

die getroffene Entscheidung umzusetzen…

Und dann kommt der Zeitpunkt, 

wo andere mit den Konsequenzen aus dieser Entscheidung,

die einmal andere getroffen haben,

lernen müssen zu Leben.

Dann ist die Zeit da, 

wo andere sehen was hätte sein können.

Weitreichende Konsequenzen,

die derjenige selber gar nicht sieht.

Wie denn auch ?

Es wurde in der Vergangenheit eine Entscheidung getroffen,

die im nachhinein so in den Dreck gezogen wurde,

das einem eigentlich nur noch schlecht werden kann.

Und du siehst die Person in Situationen,

die so ans Herz gehen,

weil sie zeigen,

das die Entscheidung die sie mal traf richtig war.

Nicht der Entscheidung mit jemand anderem wegen,

sondern den Teil der Entscheidung betreffend der persönlich war.

Der Teil der Entscheidung,

die etwas an der Person selber verändert hätte. 

Der kleine auf sich selbst bezogene Aspekt, 

der mit zu der Entscheidung gehörte,

der vielleicht nicht einmal bewusst wahr genommen wurde,

wegen der Komplexität der Sache.

Aber diesen persönlichen Teil,

können andere sehen.

Andere sehen das die Person, 

mit ihrer Entscheidung richtig lag.

Sehen was durch die Handlung der anderen Person,

die einmal an der Entscheidung beteiligt war,

zerstört wurde.

In jeder Situation, 

die zeigt, 

wie die Reaktion wäre,

wenn die Entscheidung,

mit dem daraus folgendem Resultat geendet hätte,

fühlt man Traurigkeit,

weil einem bewusst wird, das das was da geschehen ist,

soviel mehr ist.

Man sieht wie die Person sein könnte,

wenn es gegeben wäre.

Und es geht einem emotional Nahe,

denn mit allem was passiert ist,

weiss man das es gut war,

das die Entscheidung nie zu ihrer Konsequenz kam,

aber gleichzeitig flucht man,

weil man selber um das weiss was der Person entgeht.

Etwas so nachhaltiges, tiefgehendes.

Aber wie soll man das erklären,

ohne Schmerz auszulösen ? 

Einen Schmerz,

der viele Gegebenheiten aus der alten Situation wieder herauf beschwört.

Wie soll man das,

ohne das bei der Person auf einmal Befangenheit eintritt ?

Das sie auf einmal nicht mehr tut,

was sie tut,

in so einer natürlichen Unbefangenheit,

das einem beim zu sehen die Tränen kommen könnten.

Weil eben dieses Wissen, 

das was auch immer grade getan wird, 

sich für die Person noch intensiver anfühlen könnte,

wenn nicht…

Ja wenn nicht, 

passiert wäre was passiert ist.

Und die andere Person, die,

die Schuld hat daran,

das es so ist,

weiss nicht im aller geringsten was sie getan hat.

Einfach so,

eine Wunde so nachhaltig geschlagen, 

das ihr heilen lange dauern wird,

wenn es denn überhaupt möglich ist.

Eine Wunde, 

die auch andere beeinflusst.

Weil sie sehen,

wie jemand sein könnte.

… 

Weil sie es wunderschön finden,

denjenigen in der Situation die das zeigt,

zu beobachten,

und gleichzeitig tief in sich unendliche Traurigkeit spüren.

Traurigkeit, in der immer wieder Wut wie ein Echo mitschwingt,

die Wut auf das was jemand dieser Person angetan hat. 

Tränen wollen fliessen,

doch kann man sie nicht zeigen,

weil man dann erklären müsste.

Und das geht nicht,

es geht nicht,

weil die Person selber sehen muss,

was ist.

Um frei von Einfluss andere eine Entscheidung zu treffen,

weil sie viel mehr ist als eine Entscheidung für etwas oder gegen etwas.

Es ist etwas, 

was viel mehr ist, 

für die Person, als sie bisher sehen kann.  …

Zwei Kaffee später, ist es das erstmal für heute….

Blubb ist vielleicht nicht zutreffend, aber so fühlt sich mein Kopf an. 

Selten war es beim schreiben so schwer in neutraler Form zu bleiben,

aber es musste so sein.

Um ein wenig Abstand zu haben,

damit der Kopf ein wenig ruhiger wird,

wo er doch so gerne rast. 

Aber das alles ändert nichts daran,

denn es gibt nichts daran zu rütteln, 

das die Person selber erkennen muss. 

Egal wie viel Traurigkeit es gibt,

wie viel Wut. 

Solang wird der Kopf aushalten,

wird ein „Was ist“ auf später verschoben.

Und irgendwann ist kein später mehr da, 

da wird alles erklärt,

weil es die Zeit einfach so fügen wird.

Egal was die Entscheidung ist,

denn nur die Erkenntnis ist das was zählt.

 

 

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